Kunde
Digitale Werkbank, Dortmund
Branche
Kreativwirtschaft
Arbeitsplätze
50
Lösungen
Flächenzuordnung, Redevelopment, Zonierung, New Work, Workshopräume, Lounge, Agora, Mobiliar, Kompletteinrichtung, Revitalisierung, Bestandsküchen, Mittelzone

Mit dem Umzug der Digitalen Werkbank auf den Industrie-Campus im Dortmunder Hafen ist ein neuer Treffpunkt für die digitale Szene entstanden. Die Digitale Werkbank ist heute Studio, Forum, Werkstatt Lounge und Event-Space in einem. Gemeinsam mit pp// haben Kai Bünseler von der TZ-Net GmbH, Dr. Martin Kiel von the black frame und das Team einen Raum entwickelt, der sich in wenigen Minuten verändert und dabei klar wiedererkennbar bleibt.

Konzept

Ein Raum für neue Arbeit: Die Digitale Werkbank ist mehr als ein Coworking Space oder ein repräsentatives Büro. Sie ist ein Leuchtturmprojekt der TZ Net GmbH, die sich als Ideen- und Kontaktmanufaktur der Stadt Dortmund versteht. Die Aufgabe: Kooperationen ermöglichen, Innovationspotenziale fördern und Netzwerke aktiv verknüpfen – besonders im Umfeld von Digitalisierung und Zukunftstechnologien.

 

„Nach Corona braucht es Arbeitswelten, in die man gerne zurückkommt, und in denen man flexibel und gut arbeiten kann“, sagt Kai Bünseler, Geschäftsführer der TZ Net GmbH. „Unsere Aufgabe als Plattform ist es, mit der digitalen Werkbank einen Ort zu schaffen, an dem Menschen kreativ arbeiten können und an dem wir eine hohe Flexibilität anbieten können, um Industrieunternehmen, produzierende Unternehmen und eben Digitalunternehmen gut und effizient über Themen zusammenzubringen.”

 

Ursprünglich in einem Ladenlokal am Hohen Wall untergebracht, zog das Unternehmen in eine ehemalige Industriehalle im Dortmunder Hafen. Ein radikaler Wechsel, der nicht nur neue räumliche Möglichkeiten eröffnete, sondern auch Herausforderungen mit sich brachte. Weg vom klassischen Bürodenken. Hin zu einem offenen Raumkonzept, das den digitalen Wandel sichtbar und erlebbar macht.

Umsetzung

In gemeinsamen Workshops wurden Anforderungen und Ambitionen geschärft. Die Fläche sollte multifunktional, wandelbar und charakterstark sein. Und sie sollte die DNA der Digitalen Werkbank transportieren – als Teil eines breiteren Netzwerks für Digitalisierung und Innovationsdynamik in der Region.

 

„Es musste natürlich auch cool sein, in der Form, dass man den Raum, wenn man ihn sieht, sofort erkennt und sagt: Ja, das ist die Digitale Werkbank! Uns war wichtig, dass es nicht einfach ein typisches Büroszenario wird, das schön ist und in sich schlüssig ist, wo ich aber gar nicht erkennen kann, wo ich eigentlich bin und was das hier ist.”, so Bünseler.

 

Flexibilität wurde zum Leitmotiv der Gestaltung: Möbel auf Rollen, Technikmodule mit mobilen Stromversorgungen, Zonen, die sich in wenigen Minuten von Workshop-Settings zu Veranstaltungsflächen umbauen lassen. Die modulare Möblierung ermöglicht nicht nur eine hohe Nutzungsvielfalt, sondern auch eine spielerische Interaktion mit dem Raum.

 

Gleichzeitig legte das Team Wert auf Nachhaltigkeit und Wiederverwendbarkeit. Möbel mit Vorleben, clevere Zonierungen und ein bewusstes Spiel mit Materialien und Farben machen die Fläche zu einem eigenständigen Statement.

Lösung

Das Feedback ist eindeutig – sowohl von Besucher:innen als auch vom eigenen Team.

„Die Reaktionen der Leute, die zum ersten Mal hier sind, sind immer: ,Wow, das habe ich gar nicht erwartet!‘“, erzählt Kai Bünseler. Die Überraschung ist nachvollziehbar. Von außen pures Industriegebiet, innen urbane Gestaltungsqualität. Die Digitale Werkbank trotzt dem rauen Umfeld und nutzt es zugleich als Kontrastfolie, um ihre Besonderheit zu betonen.”Dennoch könnte so ein Raum auch mitten in Manhattan Bestand haben und würde auch dort noch auffallen und funktionieren”, sagt Bünseler.

 

Besonders beliebt ist ein zentrales Regalelement, das gleichsam als Achse fungiert. Es dient als funktionaler Eyecatcher und schafft Orientierung im Raum. Negatives Feedback gibt es kaum. „Die schwarzen Oberflächen der Tische sind in einem Industriegebiet, wo es viel staubt, nicht immer leicht zu pflegen. Aber sie wirken einfach total genial. Von daher gibt es bisher zu 99,9 % nur gutes Feedback, die 0,1% sind dann staubwischen.”

 

Der Erfolg zeigt sich auch im Alltag. Das Raumkonzept ermöglicht Self-Service, spontane Umnutzung und kreative Freiheit. „Wir können hier endlich all das realisieren, was wir uns immer gewünscht haben, wofür wir aber nie den Platz dafür hatten.“

Kontakt

Hi, ich bin Olaf Bremer. Sie haben Fragen zum Projekt? Sprechen Sie mich an!

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